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Haltungserfahrungen

Lysmata boggessi thumbnail

marcoj90 @ Lysmata boggessi am 09.09.21

Ich hatte 4 dieser Garnelen zur Glasrosenbekämpfung nachgesetzt, weil die vorhandene Kuekenthali und Wurdemanni keinerlei Interesse an meinem wirklich extremen Glasrosenproblem zeigten.
Diese 4 Zeigten zunächst auch kein Interesse. Denn ihr Interesse galt erstmal den anderen 2 Garnelenarten welche innerhalb von einer Woche aus dem Verkehr gezogen wurden.
Da ich meine Debelius (zum Glück) zuvor schon in ein anderes Becken umgesetzt hatte, weiß ich nicht, ob sie die auch angegangen wären.

Danach haben sie 90% der Glasrosen vernichtet. Im Anschluss haben sie sich dann gegenseitig vernichtet bis letztlich nurnoch 2 übrig waren.
Und diese Interessieren sich nun auch nicht mehr für Glasrosen oder die je andere Garnele.
Ihre neu entdeckte Leidenschaft ist das Anknabbern von Stylophora (ganz extrem an meiner Milka) sowie das Zerpflücken von Acanthastrea (5 Kolonien komplett zerpflückt).
Bei den Korallen wurden nur jene verschont, welche sich auf einem Reefdeck befanden (war den Garnelen wohl zu "öffentlich").
Auch eine deutliche Zufütterung ändert hier bisweilen nichts am Verhalten.

Ich weiß nicht ob meine Tiere hier aus dem Rahmen fallen, aber aus meiner Sicht sind sie scheinbar nur als Pärchen gut zu halten in einem Becken ohne die beschriebenen Korallenarten.
Und auf keinen Fall mit anderen Lysmata Garnelen zusammen.
Meine Debelius, Kuekenthali und Wurdemanni haben vorher stressfrei nebenher gelebt.
Und es wurden keine Korallen geschädigt.

Ancylocaris brevicarpalis thumbnail

marcoj90 @ Ancylocaris brevicarpalis am 10.03.21

Ich hatte 2 Exemplare welche innerhalb von einer Woche meine "Entacmaea sp. Grüne Mini-Anemone" zerlegt haben.
Trotz angenommener Zufütterung war es ihnen offenbar ein Bedürfnis die Anemone zu zerlegen.
Scheinen also auch auf andere Entacmaea Arten zu stehen!

Nachdem von meiner Anemone nur 2 Klumpen Biomasse auf dem Gestein übrig war, haben sie sich andere Korallen gesucht.
Andere wurden jedoch nicht beschädigt. Bei ihren Touren durch die anderen Korallen wurden sie dann letztlich beide im Abstand von 4 Tagen von meiner Catalaphyllia jardinei verspeist.

Cryptocentrus cinctus thumbnail

marcoj90 @ Cryptocentrus cinctus am 27.11.20

Ich halte eine Grundel zusammen mit einem Alpheus bellulus. Ein sehr interessantes aber auch sehr eigensinniges Paar.

zum Verhalten:
Der Krebs gräbt gefühlt das gesamte Becken 1 mal am Tag um. Und wenn es nur darum geht eine neue "3x" um den Riffaufbau gehende Einflugschneise zum Höhleneingang anzulegen.
Die Grundel bewacht das Treiben immer sehr aufmerksam. Allerdings lässt die Wachsamkeit scheinbar unter bestimmten Umständen auch nach. Während die Grundel sich anfangs quer zwischen Krebs und Einsiedler gelegt hat und dem Einsiedler mit der Schwanzflosse ins Gesicht geschlagen hat, ist sie was die Abstände angeht derweil wesentlich toleranter geworden. Auch wenn ich im Becken z.B. mit einem Schaschlik Spies etwas herumrühre, kann ich manchmal die Grundel mit dem Spieß bei Seite schieben, ohne das sie flüchtet. Krebs und Grundel leben zwar zusammen, aber meine Grundel setzt sich meist zwischen 16:00-17:00 Uhr (Blauphase) ab und hat dann ihre 30min in welchen sie manchmal ohne Sinn und Verstand wie ein Torpedo durch das Becken schießt oder auch mal 5 min. einfach direkten Augenkontakt mit mir an der Scheibe pflegt. Hierbei schwimmt sie dann quasi auf einer Stelle stehend an der Scheibe Manchmal saugt sie sich auch mit ihrer Flosse an der Scheibe fest. Jedenfalls ergreift sich nicht die Flucht auch wenn ich direkt auf der anderen Seite der Scheibe bin. Bei diesem "herumtollen" ist es bereits häufiger vorgekommen, dass die Grundel das Wasser verlassen hat (zum Glück immer nur wenige cm bis das Netz kahm). Gegenüber sonstigen Beckenbewohnern verhält sie sich ruhig. Selbst beim "Herumtollen" geht sie allen anderen aus dem Weg. Wenn ihre 30 min vorbei sind, zieht sie sich dann direkt wieder in die Höhle zum Krebs zurück. Es kommt auch mal vor, das ich die Grundel mitsamt Krebs mal für 1-1,5 Tag(e) nicht sehe. Sie scheinen dann wohl auch eine Art Ruhetag in der Höhle zu verbringen. Sind aber den Tag drauf dann auch wieder voll bei der Sache. Wenn meine Kardinalsgarnele Versucht in die Höhle zu kommen und sich der WG anzuschließen wird sie Vertrieben. Aber nicht generell als Feind angesehen. Wenn Grundel und Garnele aufeinander Treffen wart die Grundel einen gewissen Abstand (Fühler ok, Scheren nicht) ergreift aber auch nicht die Flucht, es wirkt mehr so Richtung "such dir einen Anderen zum befummeln". Auch wird der Krebs nicht alarmiert wenn die Garnele sich nähert.

zur Haltung:
Außer zu ihren abendlichen Ausflügen Ist die Grundel ein sehr ruhiger standorttreuer Fisch (abhängig vom Krebs). Was das Futter angeht bin ich mir nicht so recht sicher wie gut sie ernährt wird. Weder die Grundel noch der Krebs nehmen Futter an welches ich ins Becken gebe. Selbst Lebendfutter wird ignoriert. Gelegentlich kommt es mal vor, das die Grundel mal was vorbeitreibendes schnappt wenn es vor ihrem Mund vorbeischwimmt. Aber auch dann stellt dies eine große Ausnahme dar. Der Fisch ist also definitiv auf eine Ernährung durch den Bodengrund angewiesen (zumindest in meinem Fall). Was ich beim herumtollen auch schon beobachten konnte ist, dass die Grundel direkt vor dem Pumpenauslass entgegen der Strömung schwimmt so als wäre es ihr tägliches Workout vom ganzen auf den Steinen herumsitzen. Dies sollte man vielleicht im Auge behalten wer weiß ob solch eine Grundel da nicht auch mal hinein schwimmt. Die Schwimmpower dafür hätte sie meiner Meinung nach jedenfalls locker. Auf jeden fall würde ich einen Sprungschutz empfehlen.

Lysmata debelius thumbnail

marcoj90 @ Lysmata debelius am 26.01.20

Ich habe ein Exemplar in meinem 60 L Nano.
Ein eher ängstlicheres Tier welches jedoch wenn es um Futter geht sehr dominant wird.
Nach knapp 4 Monaten in denen sie mich sehr aktiv beobachtet hat (immer mit einem Auge bei mir), und nicht von ihrem Platz gewichen ist es sei denn sie konnte mich nicht sehen,
versteckt sie sich seit ein paar tagen weniger, ist im gesamten Becken in allen Ecken zu sehen und frisst nun sogar aus der Hand, woran zuvor nicht mal im entferntesten dran zu denken war.
Bei Besuchern kommt sie sofort an die scheibe und schaut wer neues da ist. Sie scheint auch bekannte Gesichter (die sich vertretungsweise gefüttert haben) wieder zuerkennen.
Es wirkt als wenn sie bewusst wahrnimmt, wer am Becken ist und was um das Becken herum passiert.

Hat man jedoch Schwämme im Becken, sollte man aufpassen.
Zuerst dachte ich es läge an einem Problem an den Wasserwerten das ich mal hatte, jedoch habe ich jetzt schon mehrfach beobachten dürfen, wie sie sich mal als Absacker noch einen Schwamm gönnt.
Gefressen hat sie bisher (habe ich live beobachtet) Clathrina coriacea, Sycon ciliatum und Sycon sp.01. bisher unberührt blieben Clathrina clathrus und Aplysilla rosea.
Ich hatte ja gedacht, das sich vielleicht irgendwelche Leckerbissen in den Schwämmen versteckt hätten, jedoch blieben von den Schwammen keine Reste übrig.

Auch geht sie gern auf die Jagd nach kleinen Krebstieren.
Hier bevorzugt sie (zumindest in meinem Becken) Munnid isopods.

Eine Aggressivität gegenüber anderen (selbst eingesetzten) Bewohnern konnte ich bisher nicht feststellen.

Lybia tessellata thumbnail

marcoj90 @ Lybia tessellata am 17.11.19

Meine Boxerkrabbe und mein Porzellankrebs sind die ersten 2 Tage aneinander geraten.
Das höchste der Gefühle war als der Krebs ein Bein der Krabbe in der Schere hatte, frei nach dem Motto "Verp... dich oder ich drück zu".
Seitdem leben beide Nebenher und es gibt keinerlei Probleme.

Und wenn sie Nachts auf die Jagd geht, fällt ihr auch mal ein Borstenwurm zum Opfer.
Der letzte knapp 2 cm vor der Nase vom Porzellankrebs.

Es ist also vielleicht auch eine gewisse Charakterfrage in wiefern die Tiere miteinander "wollen".
Und ob sie ausreichend Futter haben und sich nicht drum prügeln müssen.

"Was ist das?"

was ist das thumbnail

marcoj90 @ Fische am 06.04.21

Zitronen-Wächtergrundel Cryptocentrus cinctus könnte vielleicht ein Ansatz sein.
Meine schwankt gern mal zwischen:
- Zitronengelb mit blauen Punkten
- Grau mit dunklen größeren Querstreifen mit blauen Punkten

Und wenn ich sie mir hier im Lex anschaue, sind da auch Bilder die Zumindest die Farben und Muster teilweise widerspiegeln.

was ist das thumbnail

marcoj90 @ Korallen & Co am 15.08.20

Wirkt auf mich wie die klassische "Milka"

https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1369_Stylophora_pistillata.htm#katID95

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marcoj90 @ Korallen & Co am 14.08.20

Dann schau ich mal ob ich sie weiterhin gehalten bekomme...
Vielleicht habe ich dann ja bald eine Farm für Boxerkrabben-Anemonen (sofern dies ihr Ursprung ist) die man nirgends bekommt xD

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marcoj90 @ Korallen & Co am 14.08.20

Eine Idee hätte ich grad noch.
Ich hatte mal eine Boxerkrabbe im Becken.
Die hatte natürlich auch 2 weiße Azooxantelle Anemonen in den scheren.
Kann es sein, das nach dem Tod der Krabbe zumindest eine der Anemonen überlebt hat und in Verhältnis zu damals, zu diesem "Monster" herangewachsen ist?

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marcoj90 @ Fische am 14.08.20

Wirkt für mich wie eine junge Scherenassel.

https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2998_Tanaidacea.htm#katID122

Dei Scheren sind zu beginn noch nicht so markant und groß tragen tun sie sie meist zum Körper hin eingeklappt und nicht nach vorn.
Zumindest die, welche ich habe, entwickeln ihre Färbung erst im laufe der ihres Lebens Sehen also in jungen Jahren meiner Meinung nach genau so aus wie auf dem Foto.
Anfangs schwimmen sie dann auch wie kleine Würmer durchs Wasser nur halt ohne die typischen Schlängelbewegungen.