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An important note regarding the number of litres in the lexicon: It is difficult to specify the optimum number of litres for each animal. It can only be understood as a rough starting point. The various individual factors, such as the pool structure (decoration), the entire stocking and the available swimming space, which play an important role, must be taken into account. It is therefore in the interest and responsibility of every caregiver to determine this in detail beforehand!

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Gammarus sp. thumbnail

Gammarus sp. Flohkrebs

Gammarus


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Andi92 @ Alpheus dentipes

Im Aquarium erweist sich der Mittelmeer-Knallkrebs als gut haltbar und langlebig und das sowohl bei kühleren, als auch bei tropischen Temperaturen. Man sieht diese Tiere im Becken sehr selten. Wenn man jedoch ein Knallen hört und nicht weiß, wo es her kommen könnte, so ist dieses Geräusch meist dem Knallkrebs zuzuordnen. Solange es hin und wieder knallt, weiß man, dass es dem Krebs gut geht und er noch am Leben ist.

Bezüglich Futter. In der Beschreibung steht Plankton, als Nahrung des Knallkrebses. Wir haben aber schon öfters beobachten können, wie unsere Knallkrebse sich an Schnecken vergreifen. Dabei werden auch Schnecken erbeutet, die deutlich größer sind, als der Krebs selber. Am liebsten sind den Knallkrebsen Schnecken, der Gattungen Turbinaria und Patella, also Turbanschnecken und Napfschnecken, welche von den Krebsen sogar von der Aquarienscheibe weggeknallt werden. Wenn die Schnecken, dann auf dem Rücken liegen machen sich die bereits wartenden Felsengarnelen (Palaemon) über die Schnecken her und für die Knallkrebse fällt auch das ein oder andere Stückchen ab.

Viele Grüße
Andreas von AKW-Korallen


Andi92 @ Stylissa sp. 01

Stylissa sp. sind schöne, bisweilen haltbare orangene Schwämme, die bei uns am besten im Halbschatten mit leichter bis mittlerer Strömung gedeihen. Am besten wird der Schwamm zum Fixieren in Gesteinsspalten eingeklemmt, da es sehr lange dauert bis der Schwamm auf dem Substrat festwächst.
Das Geheimrezept zur Haltung von Schwämmen dieser Art ist nach unserer Erfahrung, dass Becken nicht zu sauber sein dürfen. Aufgewirbelter Mulm ist ein super Futter für viele Filtrierer. In unserem Filtriererbecken halten wir einen Stylissa-Schwamm seit mehreren Jahren. In dieser Zeit ist er mehrmals kleiner geworden, aber auch wieder gewachsen. Wir führen dies auf folgende Faktoren zurück: Auf das Gedeihen von Schwämmen haben wohl verschiedenste Faktoren ihre Einflüsse, wie z.B. Wechsel oder Veränderung von Strömung und Beleuchtung, Nahrungsangebot und auch Spurenelementversorgung, hier spielt wohl auch Jod eine Rolle (nur eine Vermutung).

Viele Grüße
Andreas von Andi´s Korallenwelt


Andi92 @ Diplastrella megastellata

Diplastrella megastellata ist sicherlich einer der schönsten, karibischen Schwämme mit einer leuchtend roten Färbung.

Bei der Vielzahl an Schwämmen fällt es schwer, eine allgemeine Richtlinie zur Haltung zu geben.
Die meist mit lebenden Steinen eingeschleppten Schwammreste wachsen oft gut. Farbige,
separat nachgesetzte Schwämme halten bisweilen nicht gut und degenerieren oft.
Im Allgemeinen aber kann man farbige Schwämme als heikel und schwer haltbare Tiere bezeichnen. Meist vermehren sich Schwämme erst dann, wenn ein Aquarium altert. Es steht dann mehr Futter zur Verfügung. Für die heute häufig gepflegten, nährstoffarmen Becken mit starker mechanischer Filterung und ohne Bodengrund sind die meisten dieser farbigen Schwämme nicht geeignet. In gut eingefahrenen, gemischten Riffen mit einem etwas höheren Nährstoffgehalt und guter Fütterung halten viele bunte Schwammarten jedoch gut und sind ausdauernd, manchmal vermehren sie sich sogar.

Der Schwamm braucht unserer Erfahrung nach etwas Licht, aber keinen zu hellen Platz und gute Wasserwerte zum
Wachsen sowie einen Standort, an dem eine leichte Wasserströmung herrscht. Er lebt von mikroskopisch feinen Partikeln, die er aus dem, ihn durchströmenden Wasser zieht.

Der Autor oben schreibt, dass Diplastrella megastellata eher krustig und flach wachsen soll, die von uns unter diesem Namen importierten Schwämme waren aber stets eher rundlich. Es könnte sein, dass dieser Schwamm in der Natur ein anderes Wachstum, als unter Aquarienbedingungen aufweist, was wir auch bei anderen Hornkieselschwämmen, wie z.B. Aplysina aerophoba (aus dem Mittelmeer) schon häufig festgestellt haben, allerdings sind auch die Namen, die von den Exporteuren ausgewählt werden nicht immer richtig, gerade bei Schwämmen ist die genaue Bestimmung häufig sehr schwer, wenn der genaue Fundort nicht bekannt ist und selbst dann kann es, zu Abweichungen in Form und Farbe der Schwämme kommen, wenn sie unterschiedlichen Haltungsparametern oder Umwelteinflüssen ausgesetzt sind.

Viele Grüße
Andreas von Andi´s Korallenwelt (AKW)


Thosch @ Echidna xanthospilos

Friedliche aber zumindest als Jungtier sehr scheue Muräne. Ich halte sie jetzt seit 2-3 Jahren. Anfangs nicht größer als ein Tauwurm, war sie monatelang im Riffaufbau verschwunden. Erst ab gut 20 cm ist sie doch häufiger mal sichtbar und im Verhalten mit der E. nebulosa oder E. polyzona vergleichbar, scheint jedoch bei vergleichbarer Statur deutlich kürzer zu bleiben. Frißt bei mir alle Frostfuttersorten.


Andi92 @ Echinaster (Echinaster) sepositus

Unserer Erfahrung nach sind Temperaturen bis 23°C für den Seestern vertretbar, wärmer ist für kurze Zeit möglich, jedoch nicht dauerhaft, eine Absenkung der Temperatur im Winter auf unter 20°C fördert sein Wohlbefinden.
Wir haben dagegen die Erfahrung gemacht, dass größere Dichteschwankungen von den Seesternen nicht gut vertragen werden, da uns bei einem Wasserwechsel ein Fehler unterlaufen war und wir ausversehen die Dichte herabgestetzt hatten, was von einigen Seesternen sehr übel genommen wurde, während es bei anderen Wirbellosen (Seeigeln, Garnelen, Schwämmen) keine Verluste deshalb gab.
Darum empfiehlt sich auch beim Einsetzen langsam mit der Tröpfchenmethode anzugleichen.


Andi92 @ Phorcus turbinatus

Super Algenfresser. Haltung sowohl im Mittelmeer- als auch im tropischen Riffaquarium möglich.
Vorsicht ist geboten, da die Schnecken gerne aus dem Becken wandern und dann über den Beckenrand stürzen oder oben auf den Glasstegen sitzen und nicht mehr zurück ins Becken finden. Also hin und wieder kontrollieren, ob sich Schnecken außerhalb des Beckens befinden. Ansonsten schafft nur ein umlaufender Steg oder eine geschlossene Abdeckung Abhilfe.


Andi92 @ Patella vulgata

Vorsicht beim Einsetzen ins Aquarium. Am besten die Schnecken an der Scheibe oder an Gestein festsaugen lassen. Fallen die Schnecken auf den Rücken können sie sich nicht mehr aus eigener Kraft umdrehen und sind schutzlos. Falls Garnelen oder Einsiedler im Becken sind fallen diese recht schnell über die wehrlosen Schnecken her, also am besten einige Zeit beobachten, ob sich die Schnecken wirklich befestigt haben.
Verschiedene Napfschnecken-Arten werden bspw. auf Madeira und in Frankreich gegessen.


Andi92 @ Palaemon elegans

Wir halten Felsengarnelen aus der Adria, sowie aus der Nordsee.
Das riesige Verbreitungsgebiet, von Skandinavien bis ins Rote Meer zeigt die hohe Anpassungsfähigkeit der Palaemon elegans.
So können selbst Felsengarnelen aus der Nordsee bei Wassertemperaturen bis 25 Grad gehalten werden und so in den verschiedensten Becken ihre wertvolle Arbeit als Restevertilger verrichten.
In Nordsee- und Mittelmeerbecken gehört eine große Gruppe Felsengarnelen zum Standartbesatz, aber auch im tropischen Aquarium sind sie gut haltbar und eine Bereicherung.
Neben dem Kauf von Nachzuchten ist auch die Haltung einheimischer (europäischer) Meerestiere eine Möglichkeit unser Hobby nachhaltiger zu machen und einen kleinen Beitrag zum Schutz der tropischen Riffe zu leisten!

Viele Grüße
Andi von AKW-Korallen


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