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Scutus unguis Hoof Limpet, Clawed Shield Limpet

Scutus unguis wird umgangssprachlich oft als Spaltnapfschnecke bezeichnet.


Profilbild Urheber NikiWei

Scutus unguis

aufgenommen in Bali Secret Bay


Uploaded by NikiWei.

Image detail


Profile

lexID:
742 
AphiaID:
216284 
Scientific:
Scutus unguis 
German:
Spaltnapfschnecke 
English:
Hoof Limpet, Clawed Shield Limpet 
Category:
Snails 
Family tree:
Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Gastropoda (Class) > Lepetellida (Order) > Fissurellidae (Family) > Scutus (Genus) > unguis (Species) 
Initial determination:
(Linnaeus, ), 1758 
Occurrence:
Africa, Australia, Corea, Guam, Indian Ocean, Indo Pacific, Indonesia, Japan, Mozambique, Philippines, Red Sea, Singapore, South-Africa, Western Pacific Ocean 
Sea depth:
0 - 10 Meter 
Size:
up to 2.36" (6 cm) 
Temperature:
71.6 °F - 80.6 °F (22°C - 27°C) 
Food:
Algae, algae grazer, epiphytes feeder, Carrion, Coral polyps = corallivorous, Detritus, Hydrozoa polyps, omnivore, Predatory, Sponges, Zoobenthos 
Tank:
44 gal (~ 200L) 
Difficulty:
Easy 
Offspring:
Possible to breed 
Toxicity:
Toxic hazard unknown 
CITES:
Not evaluated 
Red List:
Not evaluated (NE) 
Related species at
Catalog of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Created:
Last edit:
2021-06-19 19:56:06 

Captive breeding / propagation

The offspring of Scutus unguis are possible. Unfortunately, the number of offspring is not large enough to cover the demand of the trade. If you are interested in Scutus unguis, please ask your dealer for offspring. If you already own Scutus unguis, try breeding yourself. This will help to improve the availability of offspring in the trade and to conserve natural stocks.

Info

Scutus unguis (Linnaeus, 1758)

White shell, up to 6cm long, distinctive by absence of slit or apical hole, though there is a small indent in the posterior margin. The mantle has purple brown markings on a cream background. Habitat: shallow-water rocks and coral.

Synonyms:
Parmophorus corrugatus Reeve, 1842
Parmophorus elegans Gray, 1825
Parmophorus imbricatus Quoy & Gaimard, 1834
Patella unguis Linnaeus, 1758
Scutus (Aviscutum) unguis (Linnaeus, 1758)
Scutus angustatus A. Adams, 1851
Scutus corrugatus (Reeve, 1842)
Scutus granulatus (Blainville, 1819)
Scutus parunguis Iredale, 1940

External links

  1. Bericht von Harald Mülder (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Gastropods (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Pictures

Commonly


Husbandry know-how of owners

am 16.06.21#8
Bis jetzt habe ich die Scutus ungis sechs Jahre (Dez. 2013) in meinem Becken, kann also auf einen langen Erfahrungszeitraum zurückblicken.
Nach zwei Jahren konnte ich noch weitere drei Tiere erwerben. Inzwischen habe ich regelmäßig Nachzuchten.

Aus diesem Lexikon und in den dort genannten Quellen konnte ich ermitteln, daß es sich bei dieser Schnecke um getrennt geschlechtliche Tiere handelt.
Selber konnte ich noch keine Laichvorgänge beobachten. Die Tiere sollen ihre Geschlechtsprodukte ins Freiwasser abgeben. Bei dieser Gelegenheit kann anhand der Eier oder eben der Spermien erkannt werden, welches Geschlecht jeweils vorliegt.

Eine Zucht kann somit nur erfolgreich sein, wenn beide Geschlechter im Becken vorhanden sind. So denke ich, daß keine unerwünschte Vermehrung stattfindet, wenn ein Tier gehalten wird oder wenn die Tiere gleichgeschlechtlich (Leider äußerlich nicht zu erkennen) sind.

Die Jungtiere sind mit einer Größe von 5 mm noch hell bis durchsichtig und beginnen sich erst ab einer Größe von über 10 mm sehr langsam von einem durchsichtigen Hellgrau ins bekannte Dunkelschwarz zu färben.

Futter (Von mir nach beliebt bis weniger beliebt sortiert.)
Hydrozoa Meine erste Schnecke hat zu Beginn fast ausschließlich Tiere dieser Gruppe gefressen, die flächendeckend unter den Riffplatten gewachsen waren. Die tatsächlich gefressene Art ist unbestimmt.
Epizoanthus optisch ähnlich: Epizoanthus scotinus Eine in ein Becken mit Epizoanthus stark überzogenen Steinen hat direkt mit der Vernichtung dieser begonnen.
Algen
Detritus Viele Schnecken leben in meinem Filterbecken hauptsächlich davon.

Bei Nahrungsmangel, in meinem Becken sicher vorhanden greifen sie auch auf SPS zurück.
Seriatopora hystrix
Seriatopora caliendrum
Pocillopora damicornis
Acropora sp. "tricolor"
Montipora mollis

Schwämme konnte ich nicht als Nahrung feststellen, obwohl diverse Schwämme (Kryptische und Andere) in meinem Becken vorhanden sind.

Einem SPS-Liebhaber kann ich diese Schnecke nicht empfehlen, wenngleich es auch einen Bericht von jahrelanger Haltung der Schnecke ohne Schäden gibt. Vermutlich handelte es sich hier um ein Einzeltier, welches im Becken ausreichend Nahrung fand.

Wer nesselnde Tiere (wie oben angegeben) im Aquarium hat und diese leicht entfernen möchte, hat hier aber vermutlich ein Tier, was diese Aufgabe übernehmen kann. Für ein Seepferdchenbecken sind sie sehr gut geeignet.

In einem Becken mit LPS scheinen die Scutus kein Problem zu sein.
In meinem Becken vergreifen sie sich nicht an LPS.

Größe: ausgestreckte Fühler bis Hinterteil 7 cm

Umsetzen der Schnecke
Um die Schnecke aus dem Aquarium zu nehmen benötig man ein kleines Hilfsmittel.
Zu diesem Zweck benutze ich Holzspieße für Fingerfood, ein Zahnstocher ist nicht kräftig genug und Hilfsmittel aus Metall sind meiner Meinung nach zu spitz. Die Beste Zeit um die Tiere zu erwischen ist ca. eine Stunde nach dem Sonnenuntergang, in der Regel werden die Tiere dann aktiv und verlassen ihre Verstecke.
Der Spieß wird von der Seite mittig weit unter den Körper geschoben, danach kann die Schnecke ab gehebelt werden. Auf möglichst glattem Untergrund geht es am besten. Die Schnecke kann problemlos angefasst werden.

Wenn die Schnecke in einem Beutel transportiert wurde, schneide ich die Stelle heraus und lege sie mit ins Becken, so muss die Schnecke nicht gestört werden.

Falls jemand Interesse an den Schnecken haben sollte, bitte melden! Es ist im Interesse der Schnecken einen neuen Lebensraum zu finden. Im Sommer könnte ich auch verschicken.

VG

Elisabeth

am 30.08.17#7
In meinem Aquarium haben sich die Scutus unguis vermehrt.

Dieser Zorro ist meist nachtaktiv.

Meiner Meinung nach gehören Hydrozoen auch zu seiner Speisekarte.
Algen gibt es in meinem Aquarium eigentlich nicht mehr.

Wegen des Nahrungsmangels und der starken Besatzdichte kommt es jetzt zu Übergriffen auf Korallen.

Die erste Schnecke habe ich im Dezember 2013 gefunden, dann habe ich noch 3 weitere im September 2015 gekauft.

In meinem 1500 Ltr. Becken sind aber mittlermeile einige Jungtiere groß geworden.

Seit ca. Januar 2017 habe ich bemerkt, daß die Seriatopora von unten angefressen wurden.
Dies hat mich zunächst nicht gestört, da diese Koralle äußerst gut wächst und ohnehin gestutzt werden muss. Seit April 2017
haben sie aber ihren Speiseplan erweitert.
Gefressen werden die äußeren Gewebeschichten von verschiedenen Montipora und Pocillopora. Die Polypen scheinen noch
vorhanden zu sein, aber die Korallen sind sehr angeschlagen.
Nach dem Entfernen der Schnecken erholten sich die Korallen wieder.

Vieleicht hat ja jemand ein Problem mit Hydrozoen und kann diese Tiere Einsetzen.
(Evtl. im Filterbecken.)

In einem Becken mit LPS scheinen die Scutus kein Problen zu sein.
In meinem Becken vergreifen sie sich nicht an LPS.

Keine SPS sind vor ihnen sicher.

Größe: ausgestreckte Fühler bis Hinterteil 7 cm


VG

Elisabeth

am 19.03.13#6
Ich halte zwei Tiere seit ca. 1 Jahr. 2-3 Monate nach Einrichten des Beckens sind sie plötzlich aufgetaucht. Sie sind recht schnell gewachsen, nun 5 und 6 cm groß. Einmal habe ich sie bei der Fortpflanzung beobachtet: sie saßen nebeneinander, eine gab Sperma ab, die andere Eier. Nachwuchs habe ich bislang aber noch nicht gesehen. Sind auch am Tag unterwegs, aber immer im Schatten - nachts auch an der Scheibe. Sie fressen Kronenkalkschwämme, außerdem gehen sie ab und zu an Scheibenanemonen - die werden aber nur an- nicht aufgefressen. An andere Korallen habe ich sie nie gehen sehen. Ev. zu wenige Algen? Ansonsten robuste und schöne Tiere.
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